Chronik des Ingeborg Bachmann Gymnasiums

1929: Gründung des „Mädchen-Realgymnasiums“ in der Ursulinengasse, einer Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht des Konvents der Ursulinen.

1936: Eintritt Ingeborg Bachmanns in das „Mädchen-Realgymnasium“

1938 – 1945: staatliche „Oberschule für Mädchen“. Die Erziehung und Ausbildung ist Sache des Staates. Der Lehrplan steht im Dienst der nationalsozialistischen Ideologie: „Allgemeinbildung“ ist nicht erwünscht, Schule soll den „nationalsozialistischen Menschen“ formen. Trennung der Geschlechter in der Schule. Ursulinen „umschiffen“ das Diktat diplomatisch

1944: Ingeborg Bachmann macht die „Kriegsmatura“

1945: „Bundesrealgymnasium für Mädchen“. Ursulinen-Orden verzichtet auf Wiedereröffnung eines Privatgymnasiums.

Frühjahr 1946: Wiederaufnahme des Unterrichts unter Direktor Leutschacher im Gebäude der Lehrerbildungsanstalt

ab Schuljahr 1948/49: Unterricht wieder im Gebäude der Ursulinen.

Beginn der 60er Jahre: 500 Schülerinnen in 18 Klassen

1962: feierliche Grundsteinlegung für das Gebäude in der Ferdinand-Jergistch-Straße (BM Hans Ausserwinkler, LH Ferdinand Wedenig, Unterrichtsminister Heinrich Drimmel)

3. Nov. 1965: Umsiedlung in die Ferdinand-Jergitsch-Straße

25. Feber 1967: feierliche Eröffnung der Schule mit BM Hans Ausserwinkler, LH Hans Sima, UM Piffl-Percevic: BG und BRG Ferdinand-Jergitsch-Straße1989/90: Expositur in Feldkirchen (2 erste Klassen eines Realgymnasiums als dislozierte Klassen unserer Schule). Im Schuljahr

1992/93 wurde das BRG Feldkirchen unter der Direktion von Mag. Werner Glas selbstständig.

1989/90: Koll. Reinhart Molnar organisiert (mit AMS) Lernbetreuung für das Ferd. Jergitschgymnasium mit dem Schwerpunkt, dass SchülerInnen von AHS-LehrerInnen am Nachtmittag in allen Schularbeitenfächern von FachkollegInnen betreut werden.

1994/1995: Ingeborg Bachmann Gymnasium.

1.2.1995: Festakt zur Umbenennung (Fr. Direktor Hofrat Ingeborg Scherzer; Bürgermeister Leopold Guggenberger)

1995: Gründung des Absolventenvereins

1994: Schwerpunkt Miteinander Lernen

1996: Bachmanngedenkjahr: 70. Geburtstag – Festakt mit Enthüllung der Bachmann-Büste von Bella Pan. (Schulleiterin: Margarethe Buchacher)

1996: Teichprojekt – SchülerInnen mit Fr. Prof. Mochar (Schulleiter: Peter Raschke)

1997/98: Gründung des Bachmann-Vereins

1999: 1. Bachmania – organisiert vom Verein und dem Elternverein (Schulleiter: Peter Raschke)

1997/1998/1999: Schulumbau (Schulleiter: Peter Raschke)

1999/2000: Schulmediation als 1. Schule in Kärnten (Initiative und Unterstützung der Jugendanwaltschaft – Mag. Astrid Liebhauser)

2000: Abschluss des Umbaus – Festsaal, Aula und Schulbibliothek (Direktor Hofrat Werner Glas)

2003: Einführung Typentrennung in Gymnasium (Sprachenzweig) und Realgymnasium (naturwissenschaftlicher Zweig mit Labor) bereits ab der 3. Klasse Unterstufe

2003/ 2004: Einführung des Unternehmerführerscheins an der Schule und erstmalige Gründung einer „Junior Company“

2005: Festkonzert, Kunstausstellung und Herausgabe der Broschüre „Ingeborg Bachmann, eine alphabetische Orientierung“ zu Ehren des 80. Geburtstages von Ingeborg Bachmann

2007/ 2008: Einführung von Modulen zusätzlich zum Regelunterricht im Zuge einer schulautonomen Oberstufenreform

2012/2013: Ruhestand von Herrn Dir. HR Mag. Werner Glas, prov. Leitung: Mag. Reinhard Molnar

ab 2013: Direktor MMMag. Dr. Markus Krainz

2013/2014: Adressänderung der Schule zu Ehren der Namensgeberin auf INGEBORG-BACHMANN-PLATZ 1, Facebookpräsenz des IBG und Neugestaltung der Homepage

2014/2015: Verleihung des Sportgütesiegels in Silber, Austragungsort der landesweiten Latein- und Griechischolympiade, Einführung der Neuen Reifeprüfung am IBG, Einführung der Gesundheitswoche für die 1. Klassen und der bewegten Pause

2015/2016: Einführung der Gesundheitswoche für die 2. Klassen und Eröffnung der „echt gesunden Schulkantine“: ECHT im BISS

24.02.2017: FESTAKT 50 Jahre Ingeborg Bachmann Gymnasium (1967 – 2017) mit Ehrengästen wie Dr. Heinz Bachmann, Ursula Plassnik und zahlreichen Gästen des öffentlichen Lebens, Überreichung des Klagenfurter Stadtwappens durch die Klagenfurter Bürgermeisterin Dr. Mathiaschitz

2016/ 2017: 25 Jahre JUNIOR BACHMANN LITERATURWETTBEWERB
1. Lakesideklasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt (Kooperation mit Lakesidepark)
Erhalt des Förderpreises „Senza Confini Zukunftsfonds“ in der Höhe von 20.000 Euro
E-Twinning Gütesiegel, MINT-Gütesiegel und „Singende-Klingende-Schule“

2017/ 2018: KOOPERATIONSSCHULE der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
Beitritt zum ÖKOLOG-Netzwerk (ÖKOLOG-Schule)

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