Spurensuche am Loiblpass – Geschichte vor Ort erleben
Am 12. März 2026 unternahmen die Klassen 4e und 4f im Rahmen des Unterrichtsfachs Geschichte und Politische Bildung
eine Exkursion zu den Gedenkstätten Loibl Nord und Loibl Süd, zwei ehemaligen Außenlagern des Konzentrationslagers Mauthausen. Ein Ort, der vielen von der Durchreise bekannt ist, wurde als historisch bedeutsamer Erinnerungsort neu erschlossen.
Die Schüler:innen erhielten Einblick in die Geschichte der beiden Außenlager sowie in die Rolle Kärntens während der Zeit des Nationalsozialismus. Unter der fachkundigen und zugleich einfühlsamen Begleitung der Vertreter des Mauthausen Komitees Kärnten, Horst Ragusch und Manfred Morokutti, wurde deutlich, unter welch unmenschlichen Bedingungen KZ-Häftlinge an der Errichtung des Loibltunnels beteiligt waren.
Die Exkursion hinterließ bei den Schüler:innen nachhaltige Eindrücke und regte intensive Reflexionsprozesse an, die sich in den nachstehenden Kommentaren deutlich widerspiegeln:
„Menschen wurden zu Unrecht gedemütigt, geschlagen und ausgenutzt, nur weil sie eine andere Sprache gesprochen haben, eine andere Religion hatten oder auch weil sie ein wenig anders waren. Es ist wichtig, dass man darüber offen redet und die Geschichte nicht in Vergessenheit gerät. Wichtig ist auch, dass man mit den Klassen darüber redet und gemeinsam den Loiblpass besucht.“ Nina, 4f
„Beim KZ auf der slowenischen Seite war ich schon einmal, da wir auf dem Weg nach Bosnien dort kurz eine Pause gemacht haben. Damals wusste ich nicht, was das war, aber jetzt, wo ich es weiß, werde ich den Ort mit anderen Augen sehen. Der Ausflug hat mir gezeigt, wie sehr Menschen damals leiden mussten und dass ich mich glücklich schätzen sollte, nicht in so einer Zeit zu leben.“ Damjan, 4e